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Klar, Ausgabe 27: Die Lösung der Krise heißt: Umverteilen

Der private Reichtum in Deutschland ist trotz Krise gewachsen – und immer ungerechter verteilt: Die obersten zehn Prozent verfügen über die Hälfte aller Vermögen, die untere Hälfte der Bevölkerung besitzt fast gar nichts. Während die Reichen immer reicher werden, explodieren die Staatsschulden, sinken Löhne und Renten. Es ist höchste Zeit für einen Kurswechsel: "UmFAIRteilen – Reichtum besteuern!" lautet das Gebot der Stunde. Außerdem präsentiert Klar ein Konzept für eine solidarische Rentenversicherung, analysiert das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Fiskalpakt, interviewt den Sänger der Heavy-Metal-Band Kreator, lädt zu einem Preisrätsel ein und vieles mehr.

Die Lösung der Krise heißt: Umverteilen

Von -

Der private Reichtum in Deutschland ist trotz Krise gewachsen – und immer ungerechter verteilt: Die obersten zehn Prozent verfügen über die Hälfte aller Vermögen, die untere Hälfte der Bevölkerung besitzt fast gar nichts.

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Mindestens 70 Millionen Euro für die Rentenkasse dank linker Initiative

Von -

Was für ein Erfolg: Leiharbeitsfirmen müssen mindestens 69,3 Millionen Euro in die Rentenkasse nachzahlen – dank eines Gerichtsurteils, das DIE LINKE mit der Gewerkschaft ver.di erwirkt hat.

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Der Sensationsstreik

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Der Streik des Jahres: In Halle haben Beschäftigte den bisher längsten Streik der Callcenterbranche organisiert. Seit Mitte Juli streiken dort Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der S Direkt-Marketing GmbH & Co. KG.

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Schlecker-Verkäuferinnen gründen Mini-Läden

Von Ruben Lehnert -

In Baden-Württemberg nehmen arbeitslose Schlecker-Verkäuferinnen ihr Schicksal selbst in die Hand.

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Verkäuferinnen können es besser als Anton Schlecker

Von Bernd Riexinger -

Die Idee, aus Schlecker-Filialen genossenschaftlich geführte Dorfläden zu machen, ist richtig für alle: für die Orte, denen ein Nahversorger fehlt, für die Bewohner, denen lange Wege erspart werden, und für die Beschäftigten.

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„Selbst im Innenministerium wurden Akten geschreddert“

Von Gisela Zimmer -

Das Nazitrio Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) mordete und raubte ein Jahrzehnt lang unbemerkt und unbehelligt in Deutschland, so die offizielle Lesart. Ungeklärt bleibt bislang die Frage: Waren sie wirklich unbemerkt? Wenn nein, warum dann unbehelligt. Klar fragte nach bei Petra Pau, die für die Fraktion DIE LINKE im Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Mordserie ist.

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Mit Geigen gegen Gewehre

Von Ole Guinand -

Wie ein Orchester die Tore der Waffenfabrik Heckler & Koch blockierte.

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„Die Bundesregierung leistet Beihilfe zur Unterdrückung“

Von Ruben Lehnert -

Warum die geplante Lieferung von deutschen Kampfpanzern nach Saudi-Arabien inakzeptabel ist, erklärt der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Jan van Aken, der früher Biowaffeninspekteur der Vereinten Nationen war.

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„Die Leute leben nicht hinterm Mond“

Von Niels Holger Schmidt, Oliver Nöll -

Im Sommer stürmte die Heavy-Metal-Band „Kreator“ auf Platz fünf der deutschen Charts. Die Essener Band ist eine der ältesten deutschen Gruppen in diesem Musikstil. Ihr Frontmann Miland „Mille“ Petrozza spricht im Interview mit Klar über seine Musik, über Politik und Nazis.

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„Wir wollen, dass gute Arbeit gut bezahlt wird“

Von Ruben Lehnert -

Über Mindestlohn, Leiharbeit und Maßnahmen gegen prekäre Beschäftigung sprechen die Arbeitsmarktexpertinnen Jutta Krellmann und Sabine Zimmermann (beide DIE LINKE) im Klar-Interview.

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Neue deutsche Arbeitswelt

Von Benjamin Wuttke -

Immer mehr Menschen sind in Arbeit, doch glücklich sind viele trotzdem nicht. Wer das verstehen will, muss in die Arbeitswelt von Leih-, Industriearbeitern und Callcenterbeschäftigten eintauchen.

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Ein Projekt für alle

Von -

Tausende Bürgerinnen und Bürger machen mit beim Projekt für den sozialökologischen Umbau der Gesellschaft.

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SPD nominiert Kanzlerkandidat der Altersarmut

Von Ulrich Maurer -

Mit Peer Steinbrück hat die SPD einen Befürworter der Agenda 2010 als Kandidaten für das Kanzleramt nominiert.

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Verfassungsgericht erlaubt Fiskalpakt. Aber DIE LINKE erstreitet mehr Rechte für den Bundestag

Von -

Als im Jahr 2008 die ersten Banken strauchelten, setzten Regierungen weltweit einen gefährlichen Kreislauf aus Bankenrettung und zunehmender Staatsverschuldung in Gang. Ende 2011 unterzeichneten 25 EU-Staaten den Fiskalvertrag, der radikale Sparmaßnahmen vorsieht, um die Staatsschulden zu begrenzen.

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Wir haben die Demokratie bereichert

Von Gregor Gysi -

Das Bundesverfassungsgericht hat zwar entschieden, die einstweiligen Anordnungen nicht zu erlassen, was zu bedauern ist. Das Gericht hat aber zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik geurteilt, dass völkerrechtlich verbindliche Vorbehalte erklärt werden müssen.

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Eine sozial gerechte Lösung der Krise bedeutet Umverteilung

Von Sahra Wagenknecht -

Das richtige Rezept lautet für Deutschland und Europa: Erstens den Teil der Schulden streichen, der als Folge der Bankenrettung entstanden ist. Zweitens gerechte Steuern und eine Vermögensabgabe für Reiche einführen.

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Goldman Sachs: Die Firma und ihre Männer

Von Timo Kühn -

Kaum ein Investmenthaus dieser Welt hat so stark von der Krise profitiert wie Goldman Sachs. Warum? Weltweit hat es seine eigenen Leute in politisch wichtigen Stellungen postiert.

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Almosen im Alter

Von Gisela Zimmer -

Armutsrenten drohen auch Menschen, die heutzutage Vollzeit arbeiten. Klar erzählt von zwei gewöhnlichen Berufstätigen.

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Eine andere Rentenpolitik ist nötig – und machbar!

Von Matthias W. Birkwald -

Wer heute davon spricht, Altersarmut bekämpfen zu wollen, macht sich völlig unglaubwürdig, wenn das Rentenniveau weiter, wie bereits gesetzlich festgelegt, bis zum Jahr 2030 auf 43 Prozent des Nettodurchschnittsverdiensts vor Steuern sinken soll.

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Zurück in die Zukunft mit Rekommunalisierung

Von -

Noch in den 1990er Jahren galt die Formel „Mehr privat statt Staat“ als Königsweg. Vom Wasser bis zum Krankenhaus verscherbelten viele Gemeinden ihren Besitz – Entscheidungen, die Bürgerinnen und Bürger bis heute teuer bezahlen. Doch bundesweit hat ein Umdenken eingesetzt. Viele Kommunen holen sich ihren einstigen Besitz zurück. Klar zeigt erfolgreiche Projekte und vielversprechende Vorhaben.

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„Die Industrie bestreitet, den Tod zu exportieren“

Von Steffen Twardowski -

Welche „Bombengeschäfte“ (Residenz Verlag, 21,90 Euro) deutsche Unternehmen mit Rüstungsexporten machen, deckt der Journalist Hauke Friederichs auf. Fazit: Ohne enge Verbindungen zwischen Regierung und Industrie wäre der Waffenhandel nicht möglich.

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