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Was macht die Jungen von heute im Alter arm?

erschienen in Klar, Ausgabe 24,

Eine aktuelle Studie der Freien Universität Berlin belegt, dass neben Arbeitslosigkeit vor allem Minijobs, Niedriglöhne, befristete Arbeitsverhältnisse, Zeitarbeit und Arbeit in Werkverträgen der Anfang von Armut im Alter sind. Wer gering entlohnt wird, hat kaum die Chance, ausreichend Rentenansprüche oberhalb der Grundsicherung im Alter zu er-werben, und muss mit spürbaren Rentenabschlägen rechnen. Frauen trifft dieser Umstand besonders hart. Die Grundsicherung im Alter beträgt momentan 684 Euro. Um diese bescheidene Rente zu erreichen, wäre bereits jetzt ein Stundenlohn von gut 9,50 Euro nötig – und das bei 45 Arbeitsjahren. Das erreicht keine Frisörin, kein Leiharbeiter und niemand, der gezwungen wird, Teilzeit zu arbeiten.

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