Eine aktuelle Studie der Freien Universität Berlin belegt, dass neben Arbeitslosigkeit vor allem Minijobs, Niedriglöhne, befristete Arbeitsverhältnisse, Zeitarbeit und Arbeit in Werkverträgen der Anfang von Armut im Alter sind. Wer gering entlohnt wird, hat kaum die Chance, ausreichend Rentenansprüche oberhalb der Grundsicherung im Alter zu er-werben, und muss mit spürbaren Rentenabschlägen rechnen. Frauen trifft dieser Umstand besonders hart. Die Grundsicherung im Alter beträgt momentan 684 Euro. Um diese bescheidene Rente zu erreichen, wäre bereits jetzt ein Stundenlohn von gut 9,50 Euro nötig – und das bei 45 Arbeitsjahren. Das erreicht keine Frisörin, kein Leiharbeiter und niemand, der gezwungen wird, Teilzeit zu arbeiten.
Was macht die Jungen von heute im Alter arm?
erschienen in Klar,
Ausgabe 24,
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»Rentenpaket mit Licht und viel Schatten«
Im Wortlaut von Matthias W. Birkwald
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Rentenniveau anheben statt Aktienrente!
Pressemitteilung von Matthias W. Birkwald
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Kein Ende beim Fachkräftemangel in Sicht
Pressemitteilung von Nicole Gohlke
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Rentnerinnen und Rentner dürfen nicht zu Verlierern der Krise werden
Pressemitteilung von Matthias W. Birkwald
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Einmalzahlung reicht nicht aus, um gestiegene Energiekosten auszugleichen
Pressemitteilung von Jessica Tatti
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Druck machen für mehr betriebliche Mitbestimmung!
Pressemitteilung von Susanne Ferschl
