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Was DIE LINKE für Leiharbeitskräfte fordert

erschienen in Klar, Ausgabe 22,

• Leiharbeiter sollen vom ersten Arbeitstag an denselben Lohn wie ihre festangestellten Kollegen im Betrieb bekommen.

• Um die Belastungen durch häufigen Wechsel des Einsatzorts und das hohe Entlassungsrisiko zu kompensieren, sollen Leiharbeitskräfte eine Flexibilitätsprämie in Höhe von zehn Prozent des Bruttolohns erhalten.

• Damit Leiharbeitskräfte wieder Festanstellungen erhalten, soll die Verleihdauer auf drei Monate begrenzt werden. So lässt sich auch verhindern, dass Leiharbeitskräfte dazu missbraucht werden, reguläre Arbeitsplätze zu zerstören.

• Der Missbrauch von Leiharbeitskräften als Streikbrecher muss verboten werden.

• Kantinen und Sozialeinrichtungen in Einsatzbetrieben müssen auch Leiharbeitern zugänglich sein.

• Berufliche Weiterbildung im Einsatzbetrieb sollte auch Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern offenstehen.

• Betriebsräte in den Einsatzbetrieben müssen ein Mitbestimmungsrecht über den Einsatz von Leiharbeit in ihrem Betrieb erhalten.

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