Zum Hauptinhalt springen

Warum ein PLAN B?

Von Cornelia Möhring, erschienen in Clara, Ausgabe 25,

Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um eine neue Lebensweise, es
geht um den Umbau der Gesellschaft zu einer sozial gerechten, ökologischen Gesellschaft, schreibt Cornelia Möhring.

Kann ich meine Stromrechnung morgen noch bezahlen? Weshalb sind gute Lebensmittel so teuer? Stimmt es, dass Kommunen mit LED-Beleuchtung, Photovoltaik- und Biogasanlagen die Gemeindekassen füllen können? Ist eigentlich ein Windrad vor dem eigenen Garten toll? Diese und ähnliche Fragen stellten Bürgerinnen und Bürger landauf, landab den Abgeordneten, die seit diesem Sommer den PLAN B der Fraktion DIE LINKE mit ihnen diskutierten.

»Und was ist eigentlich Plan A?«,
haben manche gefragt.

Plan A ist alles, was die herrschende Politik und Wirtschaft gerade treiben: der Zickzack-Kurs der Kanzlerin beim Atomausstieg, die nicht ernsthaft betriebene Energiewende, die zunehmende ökonomische Ungleichheit und wachsende Armut.

Wir setzen uns ein für einen PLAN B, für eine Vision mit konkreten Schritten. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um eine neue Lebensweise, es
geht um den Umbau der Gesellschaft zu einer sozial gerechten, ökologischen Gesellschaft.

Wir wissen, dass sich erst etwas ändern wird, wenn Menschen von politischen Vorschlägen begeistert sind, wenn sie bei den Veränderungen dabei sind und ihre Richtung mitbestimmen.
Die Debatten vor Ort und im Netz zeigen, es geht um das Wie eines PLAN B. Es geht um Praktikables und Umsetzbares, aber immer auch um Visionäres, ja beinahe Verrücktes. Das braucht Akzeptanz und Beteiligung. Deshalb haben wir unseren PLAN B von Beginn an als einen großen Dialog zwischen Fachpolitik und Bürgerinnen und Bürgern aufgebaut.

Cornelia Möhring
ist 1. Stellvertretende Vorsitzende
der Fraktion DIE LINKE

Auch interessant