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„Vor Ort erneuerbare Energien fördern“

Von Dorothée Menzner, erschienen in Klar, Ausgabe 19,

CDU/CSU und FDP haben die Laufzeiten für Atomkraftwerke gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung verlängert. Sie blockieren bewusst den Weg zur ökologischen Erneuerung des Energiesektors.

Atomkraft ist keine Brückentechnologie. Sie ist allenfalls eine Brücke, deren eines Ende frei über dem Abgrund hängt. Atomkraft kann neben den wachsenden erneuerbaren Energien nicht bestehen. Dafür ist sie viel zu unflexibel, zu unwirtschaftlich und zu gefährlich.

Auch billig ist Atomkraft nicht. Sie hat die öffentlichen Haushalte bisher rund 200 Milliarden Euro gekostet, die allesamt vom Steuerzahler aufgebracht wurden. Und der Umgang mit dem Atommüll wird viele weitere Milliarden Euro verschlingen.

DIE LINKE ist gegen Atomkraft und fossile Großkraftwerke. Sie kämpft dafür, den Energiesektor in öffentliche Hand zu überführen und unter demokratische Kontrolle zu stellen. Sie setzt sich dafür ein, dass erneuerbare Energien ausgebaut und die Entwicklung neuer Speichertechniken und der Ausbau effizienter Stromnetze gefördert werden. Das ist gut für den Klimaschutz. Und das ist gut für Verbraucherinnen und Verbraucher. Denn nur so bleibt Energie bezahlbar.

Aus guten Gründen will die Mehrheit der Menschen in diesem Land keine Atomkraft mehr. Mit ihnen zusammen setzt DIE LINKE alles daran, die unverantwortliche Lobbypolitik von CDU/CSU und FDP rückgängig zu machen, notfalls vor dem Bundesverfassungsgericht.

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