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Rentenpolitische Grundsätze der Fraktion DIE LINKE

erschienen in Clara, Ausgabe 26,

- Gute Arbeit, gute Löhne sichern eine gute Rente. Prekäre Beschäftigung muss eingedämmt und ein flächendeckender Mindestlohn von 10 Euro eingeführt werden.
- Das Sicherungsniveau vor Steuern wird wieder auf 53 Prozent angehoben. Damit wird die Rente wieder lebensstandardsichernd und garantiert langjährig Beitragszahlenden Renten deutlich oberhalb der Grundsicherung.
- Die Rente ab 67 wird abgeschafft.
- Die ungerechten Abschläge für Erwerbsgeminderte müssen gestrichen werden.
- Die Arbeitgeber werden wieder hälftig an den Kosten der Alterssicherung beteiligt. Die Beschäftigten müssen keine private Zusatzvorsorge betreiben. Selbst bei steigendem Rentenbeitragssatz ist das für die Beschäftigten billiger als das herrschende Modell.
- Alle Erwerbstätigen zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein, auch Selbstständige, Beamtinnen und Beamte, Politikerinnen und Politiker.
- Die Beitragsbemessungsgrenze wird aufgehoben, die hohen Rentenansprüche werden abgeflacht.
- Der Rentenwert Ost wird an den Westwert angeglichen.
- Auch für vor dem Jahr 1992 geborene Kinder werden drei Jahre Kindererziehung in der Rente anerkannt. Zeiten geringen Entgelts werden dauerhaft durch die Rente nach Mindestentgeltpunkten aufgewertet. Für Langzeiterwerbslose werden wieder Beiträge gezahlt.
- Eine einkommens- und vermögensgeprüfte Mindestrente in Höhe von 900 Euro wird eingeführt, die nicht an Versicherungs- oder Beitragsjahre geknüpft ist und die schrittweise auf 1.050 Euro angehoben wird.

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