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Paul Krugman: Nach Bush - Das Ende der Neokonservativen und die Stunde der Demokraten

erschienen in Clara, Ausgabe 9,

Für Paul Krugman steht fest, was Amerika braucht: einen Linksruck. Der Princeton-Ökonom sieht sein Land in den Händen religiös-reaktionärer Fanatiker, die in den vergangenen Jahren Reiche reicher und Arme ärmer gemacht haben. Beispielsweise wirft er der Bush-Regierung vor, den sowieso sinnlosen Irak-Krieg begonnen und dann auch noch ohne Steuererhöhung finanziert zu haben. Ursache allen Übels ist laut Krugman, dass der Grundkonsens des „New Deal“ von den Republikanern aufgekündigt wurde, nachdem die Konservativen in der Partei das Kommando übernommen hatten. Jahrelang gewannen sie Wahlen, weil sie die Rassenfrage subtil thematisierten. Nun sieht Krugman Chancen für eine Wende zum Besseren. Er fordert eine Politik der neuen Gleichheit, lobt den Mindestlohn und plädiert nachhaltig für eine Gesundheitsreform. Paul Krugman liefert - obwohl sein Buch auf die Verhältnisse in den USA zielt - auch Argumente für die Debatte hierzulande.

Paul Krugman: Nach Bush - Das Ende der Neokonservativen und die Stunde der Demokraten. Campus Verlag, 320 Seiten, 24,90 Euro

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