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Parlamentarische Initiativen von Frauen für Frauen

erschienen in Querblick, Ausgabe 19,

Seit der Bundestagswahl im Jahr 2009 hat DIE LINKE. im Bundestag rund150 parlamentarische Initiativen eingebracht. Dazu zählen Gesetzesentwürfe, Anträge und Änderungsanträge. Einige dieser Initiativen kommen von Frauen für Frauen:

Finanzierung von Frauenhäusern verbessern

Mit einem Antrag im Dezember 2009 hat sich DIE LINKE im Parlament für eine bundesweit
einheitliche Finanzierung von Frauenhäusern ausgesprochen. Diese Frauenhäuser, fordert der Antrag, sollen allen von Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern Schutz und Hilfe bieten, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und ihrem Aufenthalts­status. (Drucksache 17/243)

Aktionsplan für Frauen in Krisen- und Kriegsgebieten

Zum zehnjährigen Bestehen der UN-Resolution1325 hat DIE LINKE im Oktober 2010 in einem Antrag einen internationalen Aktionsplan für Frauen in Krisen- und Kriegs­gebieten gefordert. Mit diesem Antrag soll die Resolution weiterentwickelt und zugleich verhindert werden, dass Frauenrechte zur Legitimierung militärischer Aktionen missbraucht werden. (Drucksache 17/3205)

Rechte von Eltern gegenüber Arbeitgebern stärken

Mit einem eigenen Antrag hat DIE LINKE im Oktober 2010 die Stärkung der Rechte von Eltern gegenüber ihren Arbeitgebern gefordert. Arbeitgeber sollen verpflichtet werden, Eltern zu ermöglichen, Familie und Beruf besser als bisher vereinbaren zu können. So soll verhindert werden, dass Frauen wieder in klassische Familienmodelle zurückgedrängt werden. (Drucksache 17/3189)

Gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit

Die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern trotz gleichwertiger Arbeit hat DIE LINKE in einem Antrag im März 2010 thematisiert.
Der Antrag fordert gleiche Entlohnung bei gleichwertiger Arbeit. (Drucksache 17/891) 

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