Die NATO hat den Krieg in Afghanistan verloren. Am Hindukusch florieren Drogenanbau und Korruption. Der Demokratieversuch ist gescheitert. Die Menschen in Afghanistan haben nichts gewonnen. Trotzdem hält die NATO an ihrer militärisch und -politisch gescheiterten Mission fest. Und verstrickt Deutschland immer mehr in diesen Krieg.
Die NATO muss raus aus Afghanistan.
Erstens kann man mit Krieg Terror nicht bekämpfen. Der Afghanistan-Krieg erzeugt immer mehr Opfer in der Zivilbevölkerung. Je länger er dauert, umso mehr erstarken fundamentalistische Kräfte.
Zweitens verfolgen die NATO-Staaten keine friedens- oder entwicklungspolitischen Ziele. Ihnen geht es um geopolitische Interessen. Sie wollen sich als Besatzungsmacht in Zentralasien festsetzen, denn diese Region ist extrem reich an Rohstoffen.
Wir brauchen eine Exit--Strategie der NATO. Nur dann erhält Afghanistan endlich eine Chance, seine Geschicke selbst zu regeln. Nur dann kann der Fundamentalismus zurückgedrängt und die Lage der Frauen verbessert werden.
Monika Knoche ist stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE
NATO raus aus Afghanistan
erschienen in Klar,
Ausgabe 9,
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