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Mit Kind und Kegel für eine gerechte Welt

Von Jan van Aken, erschienen in Klar, Ausgabe 42,

Im Juli wird eine Horde Gewalttäter in Hamburg einfallen. Auf Einladung des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz (SPD) und der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werden lupenreine Autokraten und Unterdrücker vom Schlage eines Trump, Putin oder Erdogan die Stadt unsicher machen. Die G20 stehen für die Umverteilung von unten nach oben und für die ungebrochene Kontinuität von globaler Ungerechtigkeit. 

Zwar ist es immer richtig, wenn Regierungen miteinander reden. Aber beim G20-Gipfel werden auch Beschlüsse gefasst, die Millionen Menschen in anderen Ländern betreffen. Wohlgemerkt in Ländern, die überhaupt nicht mitreden dürfen. Nur ein Beispiel: Dieses Jahr steht die Zusammenarbeit mit Afrika ganz oben auf der Tagesordnung. Aber aus Afrika sitzt nur ein einziges Land mit am Tisch. Kooperation zur Lösung globaler Probleme geht anders.

Deshalb werden Anfang Juli in Hamburg viele zehntausend Menschen aus ganz Europa auf die Straße gehen. Gemeinsam werden wir mit Kind und Kegel und guter Laune unsere Forderungen nach einer gerechten und friedlichen Welt auf die Straße bringen.

Jan van Aken ist außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE

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