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Mehr Geld für Bildung

Von Nicole Gohlke, erschienen in Clara, Ausgabe 28,

Wie die bildungspolitischen Vorschläge der Fraktion DIE LINKE finanziert werden können, erklärt Nicole Gohlke

Wer wie DIE LINKE zahlreiche Vorschläge unterbreitet, um das Bildungssystem zu verbessern, muss sich fragen lassen: Wie soll das finanziert werden? Vor allem dann, wenn man nicht nur kleine Stellschrauben drehen will, sondern gebührenfreie Bildung für alle von der Kita bis zur Hochschule fordert, um endlich die soziale Auslese im deutschen Bildungssystem zu beenden.

Die Bundesregierung lügt, wenn sie behauptet, es sei kein Geld für mehr und bessere Bildung da. Das Nettovermögen der privaten Haushalte hat sich in den letzten 20 Jahren von knapp 4,6 auf rund 10 Billionen Euro mehr als verdoppelt. Ebenso bekannt ist, dass sich der größte Teil dieses Vermögens in wenigen Händen konzentriert.

Hier liegt der finanzielle Schlüssel für die Vorschläge der Fraktion DIE LINKE zum Bildungssystem. Er lautet: den vorhandenen Reichtum umverteilen. Gäbe es ein gerechtes Steuersystem, wäre genug Geld für mehr Personal, gute Kitas, bessere Schulen und Ausbildungsplätze sowie leistungsstarke Hochschulen vorhanden.

Nicole Gohlke: Die 37-jährige Kommunikationswissenschaftlerin hat sich bereits im Jahr 1997 an den Studierendenstreiks gegen das Hochschulrahmengesetz beteiligt. Sie ist hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.

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