Sie beherrschen den Markt. RWE, E.on, Vattenfall und EnBW haben den Kommunen in den letzten zehn Jahren zahlreiche Stadtwerke und regionale Stromversorger abgekauft. Das Ergebnis: Heute ist jeder zweite der über 600 kleinen Stromerzeuger von einem der vier Giganten abhängig. Dreht das Energiekartell an der Preisschraube, müssen die anderen nachziehen. Aktuelles Beispiel: RWE und E.on erhöhen die Strompreise ab Januar 2008 um bis zu 10 Prozent - und 300 kleine Versorger folgen.
DIE LINKE will dieses Kartell zerschlagen, damit die Kommunen wieder selbst über ihre Strompreise bestimmen können. Nicht die Konzernchefs, sondern vom Volk gewählte Bürgermeisterinnen und Gemeinderäte sollen zukünftig über die Strompreise entscheiden. Sie bestimmen dann auch über Klimaschutz und erneuerbare Energien, die vor Ort im Handwerk Arbeit schaffen. Und Überschüsse aus der eigenen Stromerzeugung könnten für Kindergärten oder günstigere Busfahrkarten genutzt werden.
LINKE will Kartelle zerschlagen
erschienen in Klar,
Ausgabe 8,
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