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Finanzcasino bleibt geöffnet

erschienen in Klar, Ausgabe 32,

Den Banken-Pleiten der letzten Jahre sollten strenge Regeln folgen. Der Fakten-Check

Banker-Boni

Millionenschwere Bonuszahlungen an Banker finden viele skandalös. In Planung ist eine EU-weite Regelung, die einen Bonusdeckel vorsieht. Allerdings haben Banken neue Gehaltsmodelle entwickelt, mit denen sich die Regeln umgehen lassen.

Deswegen fordert DIE LINKE ein wirksames Verbot von Banker-Boni und eine gesetzliche Begrenzung der Managergehälter.

Zockerei

In der Krise stellte Merkel fest: »Keine Bank darf so groß sein, dass sie wieder Staaten erpressen darf.« Doch anstatt kleiner sind einige Banken sogar noch größer geworden.

DIE LINKE will private Großbanken in öffentliches Eigentum überführen und die Zockerei an den Finanzmärkten verbieten.

Schattenbanken

Schattenbanken machen wie Banken Geschäfte, unterliegen aber keiner Regulierung. Hedge- oder Geldmarktfonds gehören dazu. Ihre Zocker-Geschäfte waren eine der Ursachen der Finanzkrise. Das Problem ist nicht gelöst.

Ein Ende der dunklen Geschäfte fordert DIE LINKE und will Schattenbanken verbieten.

Bankenunion

Laut Bundesregierung soll die Bankenunion verhindern, dass Steuerzahler für Banken blechen. Aber die geplante Eigentümer- und Gläubigerbeteiligung (Bail-in) ist eine Mogelpackung. Denn Fakt ist: Auch ohne Bail-in kann weiterhin Steuergeld in Milliardenhöhe in Banken fließen.

DIE LINKE will, dass für eine Pleitebank Aktionäre und Anleihegläubiger voll haften müssen.

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