Das Bildungssystem in Deutschland ist ungerecht. Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder aus armen Familien und Kinder mit einer Behinderung werden systematisch benachteiligt. Einer der Gründe für diese Ungerechtigkeit liegt im gegliederten Schulsystem: Schon im Alter von nur zehn Jahren werden die Kinder auf verschiedene Schultypen verteilt. Über ihre Zukunft ist somit oft schon sehr zeitig entschieden.
Mit dieser sozialen Auslese muss Schluss sein. Darum fordert DIE LINKE eine Schule für alle, in der jedes einzelne Kind individuell gefördert und bestmöglich unterstützt wird. Solch einer Idee steht oft die Sorge gegenüber, dass gute Schülerinnen und Schüler in einer gemeinsamen Schule zurückstecken müssten. Das kann leicht widerlegt werden. Wer leichter lernt, hat in einer gemeinsamen Schule ebenfalls Vorteile: Er kann seine Mitschülerinnen und Mitschüler unterstützen und dadurch zusätzlich soziale Kompetenzen erlernen.
Weil jedes Kind Stärken und Schwächen hat, lernen alle voneinander. Ein solches Konzept lehrt Kinder aber auch eine andere wichtige Lektion, nämlich nicht den Ellenbogen gegen andere einzusetzen, sondern gemeinschaftlich und solidarisch zu leben - und das ist vielleicht eine der wichtigsten Lehren, die Kindern mit auf ihren Lebensweg gegeben werden kann.
Eine Schule für alle
erschienen in Klar,
Ausgabe 13,
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