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Editorial

erschienen in Querblick, Ausgabe 14,

Als vor 99 Jahren die Einführung des Internationalen Frauentages beschlossen wurde, gingen Kämpfe für den Frieden, um das Wahlrecht von Frauen und gegen Lohndiskriminierung voraus. Trotz vieler Fortschritte sind auch heute die Kämpfe von damals aktuell. Frauen kämpfen wieder und immer noch um ihre demokratischen Rechte, für Frieden, für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, um ihre Teilhabe an der Gesellschaft. Mehr noch, sie kämpfen für die Zukunft aller!

Sicherlich, die Verhältnisse und die Bedingungen haben sich verändert – geblieben ist aber die Erkenntnis, dass, wer nicht kämpft, bereits verloren hat.

Im Querblick stellen wir aktuelle Frauenkämpfe vor.

Wir reden über Ausbeutung durch Leiharbeit und erinnern uns an die jüngsten Nachrichten aus dem Hause Schlecker. Betriebsrätinnen in Sachsen kämpfen dort für besseren Lohn und gegen unwürdige Arbeitsbedingungen.
Wir rufen die Bilder der Milchbäuerinnen vor dem Bundeskanzlerinnenamt ins Gedächtnis und berichten von den Entwicklungen des Hebammenstreikes.?Und wir reden über die langwierigen Kämpfe von Frauen, die in Kommunalparlamenten linke Politik machen. Eine von ihnen streitet im nordrhein-westfälischen Herne dafür, dass Bürgerinnen und Bürger mitreden und mitbestimmen können, wenn es um ihre Stadt geht.
Wir zeigen: kämpfen lohnt sich – und möchten damit noch mehr Frauen ermuntern, für ihre Rechte zu streiten.

Cornelia Möhring, Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE

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