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DIE LINKE erfüllt Kinderwünsche - Bundestagsfraktion spendete 100.000 Euro für SOS-Kinderdörfer

erschienen in Klar, Ausgabe 35,

Es war ein lang gegebenes Versprechen, das die 64 Frauen und Männer der Fraktion DIE LINKE zu Jahresbeginn einlösten: Sie schenkten den Knirpsen, Schulkindern und Jugendlichen in den SOS-Kinderdörfern und Familienzentren die stolze Summe von 100.000 Euro, die an die SOS-Kinder in allen 16 Bundesländern verteilt wurde. 

  Die acht sächsischen Bundestagsabgeordneten beispielsweise spendeten dem Kinderdorf in Zwickau 12.000 Euro. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art in Sachsen. Die Arbeitsmarktpolitikerin Sabine Zimmermann und Jörn Wunderlich, der familienpolitische Sprecher der Fraktion, überreichten die Spende noch im alten Jahr unmittelbar vor Weihnachten. Beim gemeinsamen Pfefferkuchenhausbacken erfuhren sie auch, was die Kinder mit dem Geld anstellen wollen. Denn das war die einzige Bedingung für alle Spenden: Die Kinder sollten selbst entscheiden. Im Zwickauer Kinderdorf wird es ein neues Drehkarussell geben, dazu kommen noch ein Bodentrampolin und weitere Spiel- und Sportgeräte. Mit Frühlingsbeginn haben die Arbeiten am Fundament für das Karussell bereits begonnen.  Kinder in anderen SOS-Dörfern wünschten sich Reisen ans Meer oder mit dem Hausboot, einen Ballettsaal, Fahrräder, Ausflüge auf Bauernhöfe oder in den Hochseilgarten, aber auch Theaterbesuche und einen eigenen Gemüsegarten.   Die Spende stammt aus einer Erhöhung der Diäten für alle Mitglieder des Deutschen Bundestags. Die Fraktion DIE LINKE hatte im Februar 2014 gegen die Diätenerhöhung gestimmt, konnte sie aber gegen die Mehrheit im Parlament nicht verhindern. Keine Abgeordnete und kein Abgeordneter aber wollte sich dieses Geld in die eigene Tasche stecken, und so wurde damals versprochen: Die Diätenerhöhung geht an die SOS-Kinderdörfer.

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