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Den Opfern Namen und Gesicht geben

erschienen in Querblick, Ausgabe 16,

Ein Jahr nach dem Massaker der Bundeswehr in Kundus wurde der Opfer gedacht.

Am 4. September 2010 waren die Tage um den 4. September 2009 wieder präsent. Die widersprüchlichen Meldungen, die Versuche, die Ereignisse in Afghanistan, in Kundus gutzureden und kleinzuschreiben. Für diejenigen, die damals schon lange davon sprachen, dass in Afghanistan Krieg herrscht und die Bundeswehr am Hindukusch nicht unsere Freiheit verteidigt, war Realität geworden, was sie befürchtet hatten.

»To take out the people«, lautete der Befehl von Bundeswehroberst Klein am 4. September 2009. Zwei Bomben töteten alle: Frauen, Männer, Kinder – Zivile und Kämpfer.

Bevor am Abend des 4. September 2010 in der Berliner Heilig-Kreuz-Kirche an die Opfer erinnert wurde, fand am Brandenburger Tor eine Kundgebung statt. Aufgerufen hatte ein sehr breites Bündnis aus Friedensbewegungen und -organisationen und den Parteien DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen. Die Beteiligung der Bundeswehr an diesem Krieg muss beendet werden, sagen dessen Vertreterinnen und Vertreter. 

Weitere Informationen: www.linksfraktion.de/2010rausausafghanistan

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