»Die Beiträge zur Rentenversicherung explodieren. Schuld daran ist die Demografie«, behauptet die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29. Juli 2007.
Das ist falsch. Zwar steigt das Verhältnis von jungen und alten Menschen kontinuierlich an, weil die Menschen älter und weniger Kinder geboren werden. Ob aber soziale Standards erhalten bleiben, hängt von anderen Faktoren ab. Erstens vom Verhältnis von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zur Gesamtbevölkerung: Je höher die Zahl der Menschen mit regulären Jobs und guten Gehältern, desto besser ist das für die Rentenkasse. Zweitens vom Umfang, in dem Arbeitgeber und Vermögende die soziale Sicherung mitfinanzieren, breite Schultern können mehr Lasten stemmen als schmale. Und drittens von der Pro-Kopf Produktivität, also der Anzahl an Gütern und Dienstleistungen, die ein Erwerbstätiger produziert. Steigt sie, kann ein Erwerbstätiger für mehr Kinder und Rentner aufkommen.
Demografie-Lüge
erschienen in Klar,
Ausgabe 7,
-
Zu Protokoll gegebene Rede
Rede von Sevim Dagdelen
-
Zu Protokoll gegebene Rede
Rede von Andrej Hunko
-
Elon Musks Verständnis von Meinungsfreiheit ist potenziell demokratiegefährdend
Pressemitteilung von Anke Domscheit-Berg
-
Skandalurteil gegen Kavala muss Konsequenzen haben
Pressemitteilung von Sevim Dagdelen, Andrej Hunko
-
Nein zur Aufrüstung durch die Hintertür
Pressemitteilung von Ali Al-Dailami, Zaklin Nastic
-
Uploadfilter müssen nach EuGH-Urteil auf den Prüfstand
Pressemitteilung von Petra Sitte
