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Das Geschäft mit der Wohnungsnot beenden

Von Nicole Gohlke, erschienen in Klar, Ausgabe 32,

Ein Kommentar von Nicole Gohlke zur Wohnungsnot für Studenten

Die explodierenden Wohnkosten und die prekäre finanzielle Situation bei zahlreichen Studierenden sind der Hauptgrund für die Wohnungsnot. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass von der öffentlichen Hand die Gelder immer mehr gekürzt werden, während private Investoren den Studierenden das Geld aus der Tasche ziehen.

Gemeinsam mit der Bildungsgewerkschaft GEW fordert die Fraktion DIE LINKE deshalb ein Bund-Länder-Programm, mit dem sofort neue Plätze für Studentenwohnheime finanziert werden können, und eine BAföG-Reform, die den gestiegenen Wohnkosten Rechnung trägt.

Die Regierung muss sich dem Mietenproblem endlich in Gänze annehmen. Dafür brauchen wir keine Pseudoreförmchen, sondern sozialen Wohnungsbau und eine echte soziale Mietrechtsreform. Die Mieten müssen gedeckelt werden, wir brauchen Mietobergrenzen und ein Verbot der Mieterhöhung bei Neuvermietung, um den Preisanstieg zu stoppen. Der Verkauf öffentlicher Wohnungen muss beendet und bereits verkaufte Bestände müssen rekommunalisiert werden. Dafür wird DIE LINKE weiter engagiert streiten. Aber gleichzeitig brauchen wir weiterhin die Unterstützung der zahlreichen Mieterinitiativen, damit Wuchermieten bald der Vergangenheit angehören!

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