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CDU- und SPD-Politiker wollen Renten weiter kürzen

erschienen in Klar, Ausgabe 12,

Immer mehr Politiker von CDU und SPD fordern, die Renten stärker der wirtschaftlichen Situation anzupassen. In der Wirtschaftskrise müssten alle Generationen einen Beitrag leisten, meint SPD-Bundestagsabgeordneter Rainer Fonahl. Auch CDU-Politiker Marco Wanderwitz erwartet, dass Rentnerinnen und Pensionäre herangezogen werden, die Schulden des Staates zu begleichen. Im Klartext: Rentnerinnen und Rentner sollen für die Milliarden-Geschenke des Staates an die Banken mit Rentenkürzungen zahlen. VdK-Präsidentin Ulrike Mascher ist empört: „Keine Bevölke-rungsgruppe musste in den letzten fünf Jahren größere Kaufkraftverluste hinnehmen als die Rentner. Diese nun auch noch für die Banken- und Finanzkrise haftbar zu machen, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.“ Volker Schneider (DIE LINKE): „DIE LINKE lehnt jede Art von Rentenkürzungen strikt ab.“ Stattdessen seien Rentenerhöhungen not-wendig, um die Binnennachfrage zu stärken, argumentiert der rentenpolitische Sprecher.

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