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Zukunft statt neoliberaler Standortlogik

Pressemitteilung von Eva Bulling-Schröter,

Zum Warnstreik von 800 Beschäftigten beim AEG-Hausgerätewerk in Nürnberg erklärt die bayerische Linkspartei-Abgeordnete und Gewerkschafterin Eva Bulling-Schröter:

Electrolux und AEG Nürnberg haben über zehn Jahre hinweg alle Forderungen nach einer innovativen Unternehmensstrategie vom Tisch gewischt. Auch jetzt liegen Gutachten vor, wonach das Nürnberger Werk wieder profitabel arbeiten könnte. Darüber hinaus haben Gewerkschaft und Betriebsrat ein Sparpaket angeboten, das mehr bringt, als eine Schließung des Nürnberger Werkes kosten würde, wie Gesamtbetriebsrat Rainer Kretschmer zuletzt wieder klar belegt hat.

AEG Nürnberg und Electrolux dagegen wollen das Werk schließen, um ihre Managementfehler zu kaschieren und den europaweiten Druck auf die Beschäftigten des Electrolux-Konzerns zu erhöhen. Neoliberale Standortlogik und Mangementschlampereien sind bei AEG Nürnberg und bei Electrolux ein und dasselbe.

Gegen diese unsozialen Machenschaften und für eine nachfrageorientierte Politik steht die Linke, damit die Waschmaschinen und Geschirrspüler von AEG Nürnberg KäuferInnen finden und die Beschäftigten dort eine berufliche Perspektive zu Tariflöhnen haben.

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