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Zerstörung der gesetzlichen Rente ist sozialpolitischer Super-GAU

Pressemitteilung von Klaus Ernst,

"Die Politik von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen hat die gesetzliche Rente in ein Desaster geführt", konstatiert Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender von Fraktion und Partei DIE LINKE angesichts der in verschiedenen Studien prophezeiten Altersarmut. "Wenn nun Verfechter der Privatisierung der Altersvorsorge wie Prof. Raffelhüschen einräumen müssen, dass 44 Prozent der Deutschen selbst mit Riester-Rente Alterarmut droht, zeigt das, wie grundlegend die Rentenversicherung zerstört worden ist. Das ist ein sozialpolitischer Super-GAU." Ernst weiter:

"Drei Dinge sind essentiell, um Altersarmut zu vermeiden: Wir brauchen mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Wir brauchen einen Mindestlohn. Die Demontage der gesetzlichen Rente muss revidiert werden.

Berechnungen der Hans-Böckler-Stiftung ergaben, dass ein Stundenlohn von 9,47 Euro nötig ist, um nach 45 Jahren Vollzeitarbeit eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu erhalten. Dies kann aber nur gelingen, wenn das Renteniveau nicht weiter sinkt, die Dämpfungsfaktoren aus der Rentenformel gestrichen werden.

Wer wie die im Sold der Versicherungskonzerne stehenden Prof. Raffelhüschen oder Prof. Rürup die private Vorsorge als Ausweg aus der Altersarmut propagiert, schickt die Menschen in die Irre. Statt die gesetzliche Rente zu schwächen, muss die Sicherung des Lebensstandards wieder zum Ziel der Rentenversicherung werden."

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