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Von Frankreich lernen - Frauenquote auch in Deutschland

Pressemitteilung von Cornelia Möhring, Yvonne Ploetz,

Nun führt sie auch Frankreich ein: Die Frauenquote für Unternehmen. Bis zum Jahr 2017 sollen 40 Prozent der Vorstandsmitglieder weiblich sein. Es zeigt sich: Immer mehr Länder setzen auf verbindliche Ziele bei der Frauenförderung in der Wirtschaft. Norwegen, Spanien, die Niederlande, Frankreich und Schweden sind zu nennen. Die Deutsche Telekom führt als erster Dax-Konzern eine Frauenquote für das Management ein. Sogar die deutschen Bundesländer wollen eine gesetzliche Regelung für Frauenquoten. „Was muss noch passieren, damit sich Familienministerin Schröder zur gesetzlichen Frauenquote durchringt?“ fragen Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion und Yvonne Ploetz, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Bundestagsabgeordneten der LINKEN weiter:

„Wir brauchen eine gesetzliche Frauenquote von 50 Prozent für alle Führungspositionen! Die Quote ist rechtlich auch bei uns möglich und politisch längst überfällig. DIE LINKE fordert weiterhin vehement ein Gleichstellungsgesetz für die private Wirtschaft, das Unternehmen so lange zu Maßnahmen verpflichtet, bis mindestens eine 50-Prozent-Quote für Frauen auf allen Qualifikationsstufen bis hin zu Vorständen und Aufsichtsräten erreicht ist. Unser Kampf gilt der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. Und diesen Kampf führen wir weiter.“

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