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UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt braucht konkrete und effektive Beschlüsse

Pressemitteilung von Lutz Heilmann,

„Der rapide Verlust von Arten und die massive Zerstörung von Lebensräumen durch die Industrie muss gestoppt werden. Deutschland muss den Vorsitz der Konferenz nutzen, um konkrete Entscheidungen zu treffen“, so Lutz Heilmann zum Beginn der 9. Vertragstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt. Der naturpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE erklärt weiter:

„Artenschutz benötigt bis 2015 mindestens 30 Milliarden Euro, um unsere Tier- und Pflanzenarten erhalten zu können. Das betrifft zu installierende Schutzgebietsnetze auf dem Land und auf den Meeren. Ebenso müssen verbindliche Regelungen für Länder getroffen werden, die wirtschaftliche Vorteile aus der Nutzung genetischer Ressourcen ziehen.

Die Bundesregierung darf dabei keine wachsweichen Formelkompromisse abschließen um den Naturschutzgipfel als Erfolg zu verkaufen. Der Verlust der Artenvielfalt ist ebenso dramatisch wie der Klimawandel. Es bleibt nur noch wenig Zeit zum Umsteuern.

Wird nicht bald gehandelt, gehen ganze Naturräume unwiederbringlich verloren. Die katastrophalen Folgen kann man auch in Birma sehen, wo die schützenden Mangrovenwälder weitgehend abgeholzt wurden. So hatten die Fluten leichtes Spiel - mit den erschütternden Folgen, die wir derzeit täglich in Nachrichten sehen.“

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