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UN-Behindertenrechte in Deutschland umfassend umsetzen

Pressemitteilung von Gregor Gysi, Ilja Seifert,

„Die UN-Behindertenrechtskonvention ist das erste Menschenrechtsabkommen des 21. Jahrhunderts“ betont der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi, anlässlich der Fraktionsberatungen am Vorabend des Welttages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember. DIE LINKE diskutiert zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und deren Umsetzung in Deutschland mit Dr. Sigrid Arnade und Sabine Häfner von Netzwerk Artikel 3 e.V. teil. Beide haben als Vertreterinnen der selbstbestimmten Behindertenbewegung aktiv an der Erarbeitung der Konvention in New York mitgewirkt.

„Dieses Dokument birgt ein großes Potenzial für die Gestaltung einer humaneren Gesellschaft. Es geht nicht nur um die Teilhabe behinderter Menschen. Auch alle anderen Menschen profitieren von einer barrierefreien Umwelt, einem inklusiven Bildungssystem und dem Wissen, dass ein Handicap nicht das Ende von Teilhabe am Leben in der Gesellschaft bedeutet.“
Ilja Seifert, behindertenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE: „Mit der Ratifizierung der UN-Konvention wird eine neue Etappe im Kampf um die umfassende Teilhabe von Menschen mit Behinderungen beginnen. Notwendig ist der Abbau von Barrieren in den Köpfen, in Gesetzen und im Alltag. Gefordert sind Bund, Länder und Kommunen, Unternehmen und Institutionen - letztlich alle Bereiche der Gesellschaft. Nun müssen die in der Konvention festgeschriebenen Rechte in die innerstaatliche Praxis umgesetzt werden, so dass umfassende Teilhabe tatsächlich gewährleistet ist. Menschen mit Behinderungen werden sich weiterhin zu Wort melden - kompetent und hartnäckig.“

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