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Transparenz über die Kosten und Risiken von Stuttgart 21 darf kein Zufall sein

Pressemitteilung von Sabine Leidig,

 „Das Gutachten ist keineswegs die große Entwarnung, als die der Bahnvorstand es feiert. Es bestätigt vielmehr erneut, dass in dem Projekt Stuttgart 21 enorme Risiken stecken – technisch wie finanziell“, kommentiert die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Sabine Leidig das heute öffentlich gewordene Gutachten der KPMG AG und Erst Basler und Partner AG bezüglich der Kosten des Projekts Stuttgart 21. Leidig weiter:

 „Es ist skandalös, dass ein solches Gutachten über das größte Projekt eines öffentlichen Unternehmens geheim ist. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, was mit all den Geldern geschieht, die hier sinnlos in den Stuttgarter Untergrund versenkt werden. Und wenn der DB-Aufsichtsrat sich in knapp zwei Wochen mit der Kostensituation von Stuttgart 21 befasst, dann muss er ebenso auch das – offiziell leider ebenfalls geheime – Gutachten des Bundesrechnungshofs mit in Betracht ziehen.  Dabei muss er den Autoren beider Gutachten sorgfältig auf den Zahn fühlen, um die Wahrheit zu finden. Letztlich lässt sich aber aus beiden Gutachten nur eine Schlussfolgerung ziehen: Stuttgart 21 muss sofort gestoppt werden, um die Bahn nicht in einen Sog von Kostensteigerungen und Risiken hineinzuziehen.“