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SPD-Fraktion konnte Edathys Vorwürfe nicht entkräften

Pressemitteilung von Frank Tempel,

"Michael Hartmann (SPD) hat seine Glaubwürdigkeit selbst massiv erschüttert. Falls seine Aussage stimmen sollte, bleibt die Frage, warum er diese nicht in den vier Sonder-Innenausschusssitzungen preisgab. Er hätte damit alle Spekulationen um etwaige Vertuschungen von BKA und SPD-Fraktion beenden können, und der Untersuchungsausschuss wäre überflüssig geworden. Seine Aussage wird damit unglaubwürdig und schwer nachvollziehbar", sagt Frank Tempel, stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses und Obmann der Fraktion DIE LINKE im 2. Untersuchungsausschuss, mit Blick auf die gestrige Sitzung. In dieser war zu klären, ob die Beschreibung des Zeugen Edathy oder die des Zeugen Hartmann von Ereignissen im Jahr 2012 bis 2014 der Wahrheit entspricht. Frank Tempel weiter:



"Die Ausschussvorsitzende Eva Högl (SPD) versuchte mit wenig Erfolg, die Glaubwürdigkeit von Sebastian Edathy zu erschüttern. Dieser antwortete detailreich und umfänglich. Demgegenüber verstrickte sich Michael Hartmann, der die Aussagen seines ehemaligen Fraktionskollegen bestritt, in zahlreiche Widersprüche, präsentierte eine große Zahl von Erinnerungslücken, machte mehrmals von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch, bat um Auszeit und zog sich zur Beratung mit seinem Anwalt zurück."

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