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Schwesig läuft gegen die gläserne Wand

Pressemitteilung von Cornelia Möhring,

“Gleichstellung geht mit der Union nicht ohne Koalitionskrach. Aus diesem Grund bleibt das vorgelegte Papier eine schöne Absichtserklärung mehr aber auch nicht“, so Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Möhring weiter:

„Es scheint als seien Schwesig und Maas in guter Absicht losgelaufen und schon stoßen sie gegen die gläserne Wand der Quotenkritiker aus den Reihen der Wirtschaft und des großen Koalitionspartners, die die Quotenregelungen für den Untergang des Abendlandes halten.
Justizminister Maas will keinen Zentimeter von den Vorgaben weichen. Gut gebrüllt Löwe, das ist ja auch nicht so schwer, denn dieser Quotenkompromiss als kleinster gemeinsamer Nenner gilt nur für insgesamt 110 mitbestimmungspflichtige und börsennotierte Unternehmen und mithin für weniger als 142 Plätze auf der Anteilseignerseite.
„Wenn sie tatsächliche Gleichstellung will, könnte die Bundesregierung in ihren eigenen Verwaltungen und Ministerien mit gutem Beispiel vorangehen und eine Quote von 50 Prozent ohne Ausnahmen umsetzen.“

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