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´Saubere Kohle` ist eine Mogelpackung

Pressemitteilung von Hans-Kurt Hill,

Zum heutigen Baubeginn eines so genannten CO2-freien Kohlekraftwerks am Standort „Schwarze Pumpe“ bei Cottbus erklärt Hans-Kurt Hill, energiepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.:

Die Energiekonzerne wollen das CO2-Problem unter den Teppich kehren. Mit der teuren und unwirtschaftlichen Technologie der Klimagas-Abtrennung wird die Verantwortung den kommenden Generationen aufgebürdet. Mit der 50 Millionen Euro Investitionen für 30 Megawatt Strom aus klimaschädlicher Kohle hätte Vattenfall 40 Megawatt Windkraft installieren können - ohne das überhaupt CO2 entsteht.

DIE LINKE. fordert Vattenfall Europe auf, in den Ostdeutschen Bundesländern Investitionen vorrangig in die erneuerbaren Energien zu stecken. Der Konzern muss seine Blockadehaltung insbesondere gegenüber der Windenergie aufgeben und die Netze auf die Einspeisung von Strom nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) ausrichten.

Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien entstehen in Brandenburg zehntausende neue, qualifizierte Arbeitsplätze. In der Kohlewirtschaft baut Vattenfall dagegen trotz vollmundiger Ankündigungen weiter Arbeitsplätze ab. Einziges Interesse ist der Profit zu Lasten der Menschen und der Natur in Ostdeutschland.

Der Energiemonopolist treibt ein doppelzüngiges Spiel: Vattenfall ist in Schweden durch die dortige Regierung verpflichtet, in Windenergie zu investieren und auf erneuerbare Energien umzustellen. In Schweden entstehen so 30.000 neue Arbeitsplätze. Den Umbau finanziert der Konzern mit der schmutzigen Braunkohle in Ostdeutschland.

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