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Rettungspaket für Krisen-Arbeitslose

Pressemitteilung von Klaus Ernst,

„Die regierungsamtliche Schönrechnerei nutzt den Menschen nichts. Die Krise hat auf dem Arbeitsmarkt längst schwere Verwüstungen angerichtet und Millionen Jobs vernichtet, ohne dass ausreichend neue entstanden sind. Wir brauchen jetzt schnell ein Rettungspaket für die Krisen-Arbeitslosen“, so Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE anlässlich einer Studie des DGB, nach der seit Beginn der Wirtschaftskrise 3,258 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verloren haben. Ernst weiter:

„Wir brauchen eine Verlängerung des Arbeitslosengelds I auf einheitlich 24 Monate und eine bessere Behandlung von Kurzarbeitern. Außerdem brauchen wir eine längere Rahmenfrist, damit mehr Menschen überhaupt Arbeitslosengeld I bekommen. Die Hartz-IV-Regelsätze müssen an den Bedarf angepasst werden. Die Prüfung der Vermögen und Partnereinkommen sollte bei Kurzarbeitern, die mit Hartz IV aufstocken müssen, zeitweise gelockert werden. Es kann ja nicht sein, dass mit dem Arbeitsplatz auch der Anspruch auf menschenwürdige Behandlung verloren geht.“

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