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Rassistische Äußerungen bei der Schwimm-EM müssen Konsequenzen haben

Pressemitteilung von Thomas Nord,

Der Präsident des polnischen Schwimmverbandes, Andrzej Kowalski, hat in einem Gespräch den Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe und Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE, Thomas Nord, über die Entgleisung des hr-Reportes Dirk Fromann bei der Schwimm-EM in Berlin informiert. Er habe die polnische Nationalmannschaft mit den Worten begrüßt: "Kommen mit dem Fahrrad her, schwimmen hier und nehmen ein Auto mit heim". Dazu erklärt Thomas Nord:




"Ich habe Herrn Kowalski mein Entsetzen über diesen Vorgang zum Ausdruck gebracht und entschuldige mich für diesen unglaublichen Vorgang. In Briefen an die Präsidentin des Deutschen Schwimmverbandes und den Vorsitzenden der ARD fordere ich eine Auseinandersetzung mit diesem Vorgang. Darüber hinaus habe ich die Briefe den Vorsitzenden des Sportausschusses und des Ausschusses für Kultur und Medien zur Kenntnis gegeben und sie gebeten, sich mit dem Vorgang im Ausschuss auseinanderzusetzen. Ich gehe davon aus, dass beim Schwimmverband und auch bei der ARD Schlussfolgerungen gezogen werden, die verhindern, dass sich in Zukunft derartige rassistische Äußerungen wiederholen."

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