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Prekäre Arbeit muss weg, sichere und gute Arbeit muss her

Pressemitteilung von Kornelia Möller,

Zur Studie des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dass immer mehr Menschen in Deutschland ergänzend auf Arbeitslosengeld II angewiesen sind, erklärt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Kornelia Möller:

Und wieder einmal erweist sich das Gerede von Aufschwung und Arbeitsplätzen als leere Worthülse. Denn es ist nicht nur wichtig, dass mehr Menschen in Arbeit kommen, sondern auch, welche Qualität und Entlohnung die geschaffenen Arbeitsplätze haben.

Wie eine Studie des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, sind inzwischen 1,33 Millionen Menschen in Deutschland auf zusätzliches Arbeitslosengeld II angewiesen. Das sind 1,33 Millionen Menschen, deren Gehalt nicht für Miete, Essen und gesellschaftliche Teilnahme ausreicht. 1,33 Millionen Menschen, die arbeiten gehen, ihren Kindern aber möglicherweise trotzdem keine Klassenfahrten, Urlaubsreisen und Kinobesuche ermöglichen können.

Dabei ist die Lösung des Problems so einfach: Ein gesetzlich festgelegter Mindestlohn von mindestens 8 Euro 44 würde verhindern, dass Arbeitgeber auf Kosten der Arbeitnehmer und des Staates die Löhne immer weiter senken. Die Menschen könnten nicht mehr gezwungen werden, aus Angst vor Arbeitslosigkeit und Hartz VI immer schlechtere Arbeitsbedingungen zu akzeptieren. Die Unternehmer könnten nicht mehr darauf vertrauen, dass der Staat ihre unsoziale Lohnpolitik mit Sozialleistungen nachbessert.

Deshalb die Forderung der LINKEN: Prekäre Arbeit muss weg, sichere und gute Arbeit muss her.

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