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Politik muss Schwarzer-Peter-Spiel um bessere Bildung beenden

Pressemitteilung von Nicole Gohlke,

"Die Kultusminister fordern von den Hochschulen die Reform der Bachelor-Studiengänge. Die Hochschulrektoren fordern dafür mehr Geld von Bund und Ländern. Der Schwarze Peter wird also weiter hin und hergeschoben", kritisiert die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Nicole Gohlke. "Die Kultusminister haben es morgen in der Hand, selbst einheitliche Vorgaben und Richtlinien für Bachelor- und Master-Studiengänge zu beschließen." Zu Berichten über steigende Bildungsausgaben erklärt Gohlke weiter:

"Die Schülerinnen, Schüler und Studierenden, die gegen Lehrkräftemangel, Schulschließungen, Arbeitsbelastung und Bezahlstudium demonstrieren, müssen sich durch die jüngsten Äußerungen der Bildungsministerin regelrecht verhöhnt vorkommen. Wenn Annette Schavan sich über steigende Bildungsausgaben freut und erklärt, Deutschland sei hier auf einem guten Weg, dann geht das an den Realitäten vorbei. Die Bundesrepublik liegt nach wie vor weit unter dem OECD-Durchschnitt, was die Bildungsausgaben gemessen am Bruttoinlandsprodukt angeht. Außerdem werden die geplanten Steuersenkungen auch im Bildungsbereich zu Sparmaßnahmen führen.

Schavan tut immer so, als gäbe es gar keinen Grund für die Proteste. Die Schüler und Studierenden, Eltern und Lehrkräfte wissen es besser und haben gute Gründe, weiter zu kämpfen, bis ihre Forderungen erfüllt sind. DIE LINKE wird sich an den Protesten beteiligen."

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