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Plaudern aus dem Berufsleben muss erlaubt sein

Pressemitteilung von Dagmar Enkelmann,

Wie die Bild-Zeitung berichtet, wurde ein Mitarbeiter der Firma RocVin, die im Auftrag des Bundestags einen Fahrdienst betreibt, entlassen, nachdem er in der RTL-Show „Wer wird Millionär“ aus seinem Berufsleben erzählt hatte. Dazu erklärt die Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE., Dagmar Enkelmann:

Das Verhalten der Firma RocVin gegenüber ihrem Mitarbeiter kann nicht im Interesse des Deutschen Bundestags sein. Als öffentlicher Arbeit- oder Auftraggeber hat der Bundestag eine Vorbildfunktion. Das Prinzip des Heuerns und Feuerns aber ist in keiner Weise vorbildlich.

Nach den mir vorliegenden Informationen sehe ich auch keinen Grund, Konrad Göckel wegen seines Fernsehauftritts in dieser Weise zu maßregeln. Er hat schlicht und einfach aus seinem Berufsleben geplaudert - und das muss erlaubt sein. Ich fordere daher die Rücknahme der Kündigung. DIE LINKE. wird sich in diesem Sinne auch an den Präsidenten des Deutschen Bundestags wenden.

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