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PISA: Grundlegende Schulreform endlich umsetzen

Pressemitteilung von Nele Hirsch,

Zu den heute veröffentlichten Ergebnissen der PISA-Studie erklärt Nele Hirsch, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

DIE LINKE fordert von der Bundesregierung einen sozialen Bildungspakt. Bund, Länder und Kommunen müssen gemeinsam ein Maßnahmenpaket schnüren, um die soziale Ungleichheit in der Bildung abzubauen. Dieses Ziel muss im Zentrum aller bildungspolitischen Bemühungen stehen.

Wer wenig Geld oder einen Migrationshintergrund hat, wird auch sechs Jahre nach dem ersten PISA-Skandal im deutschen Bildungssystem noch immer abgehängt und fallengelassen. Die bisherigen Reformen von Bund und Ländern müssen somit als gescheitert bewertet werden. Ein punktuell besseres Abschneiden im PISA-Test ist kein Erfolg, wenn die sozial Schwachen weiter auf der Strecke bleiben.

Die wichtigste Forderung ist für DIE LINKE eine grundlegende Schulstrukturreform. Nur wenn Kinder und Jugendliche in einer Gemeinschaftsschule länger gemeinsam lernen, können wir das Prinzip der Auslese endlich durch das Prinzip gezielter individueller Förderung ablösen. Dazu ist es alle höchste Zeit. Es ist ein Skandal, dass das Recht auf Bildung in diesem Land mit Füßen getreten und daran nichts geändert wird, obwohl die Fakten durch PISA schon seit sechs Jahren bekannt sind.

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