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Piëch kann sich auf eine Vorladung in den Untersuchungsausschuss gefasst machen

Pressemitteilung von Herbert Behrens,

„Von zerrütteten Verhältnissen zu sprechen, wäre eine Untertreibung. In Wolfsburg herrschen Chaostage. Zuerst muss die Chefaufklärerin Christine Hohmann-Dennhardt gehen, dann belastet Ferdinand Piëch Vorstand und Aufsichtsrat schwer, und nun diskreditieren sich die VW-Oberen medienwirksam gegenseitig. Wenn mit so viel Dreck geworfen wird, ist der Wolfsburger Sumpf wohl noch tiefer als bisher angenommen. Da Herr Piëch im Zentrum der aktuellen Auseinandersetzung steht, kann er sich auf eine Vorladung in den Untersuchungsausschuss gefasst machen“, kommentiert Herbert Behrens (DIE LINKE), Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zum Abgasskandal, die heutige Ankündigung mehrerer Aufsichtsratsmitglieder, gegen den VW-Großaktionär Ferdinand Piëch juristische Schritte prüfen zu wollen. Behrens weiter:

„VW sollte die Zeichen der Zeit erkennen und sich nicht länger in die Volkswagenburg zurückziehen. Es kann nicht sein, dass niemand etwas gewusst haben will und jetzt entgegen aller Ankündigungen der Abschlussbericht der VW-internen Ermittlungen nicht veröffentlicht werden soll. Diese seit Monaten zu beobachtende Kultur der Intransparenz setzt die Zukunftschancen des Konzerns auf dem Rücken der Beschäftigten aufs Spiel. Grundlage für einen echten Zukunftspakt bei Volkswagen ist die schonungslose Aufklärung des Abgasbetruges – das sollten langsam alle Beteiligten begreifen.“

 

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