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Patientenrechte stärken und unabhängige Patientenberatung weiter ausbauen

Pressemitteilung von Kathrin Vogler,

"Wie wichtig eine unabhängige Patientenberatung ist, erfahren täglich viele Patienten. Denn nicht nur im Falle von Behandlungsfehlern stehen die Betroffenen oft schutzlos da. Das Patientenrechtegesetz reicht hinten und vorne nicht und hat seinen Namen kaum verdient. Viele Probleme der Ratsuchenden – wie zum Beispiel Zuzahlungen und Mehrkosten beim Zahnersatz – könnten zudem durch eine vernünftige Gesundheitspolitik behoben werden", erklärt Kathrin Vogler, Sprecherin für Arzneimittelpolitik und Patientenrechte der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des heute vorgestellten Jahresberichts der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Vogler weiter:




"Die Beratung der UPD, sei es am Telefon oder in den Beratungsstellen, unterstützt jährlich Zigtausende bei der Durchsetzung ihrer Rechte und Ansprüche. Doch es gibt sehr viel mehr Patienten, die das jetzige Angebot nicht wahrnehmen können, weil die Beratungstelefone dauernd besetzt und die nächsten Beratungsstellen zu weit entfernt sind. Darum muss dieses Angebot ausgebaut und erweitert werden.

DIE LINKE begrüßt zwar, dass die Bundesregierung endlich eingesehen hat, dass die UPD mehr Geld braucht, die geplante Erhöhung wird indes nicht ausreichen. Zudem fehlen weitere Ansätze wie aufsuchende Beratung. Hier besteht großer Nachbesserungsbedarf."

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