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Ostdeutsche Betriebe nicht gegen süddeutsche Milchbauern ausspielen

Pressemitteilung von Kirsten Tackmann,

"Das Agieren der Bundesregierung in Brüssel gefährdet sowohl die Zukunft vieler ostdeutscher Landwirtschaftsbetriebe als auch der süddeutschen Milcherzeuger“, erklärt die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Kirsten Tackmann, anlässlich der aktuellen Beratungen zur Zukunft der EU-Agrarpolitik. Tackmann weiter:

„DIE LINKE warnt die Bundesregierung davor, sich mit dem Geld der ostdeutschen Betriebe für den Milchfonds ködern zu lassen. Auf diesem Weg versucht die EU-Kommission Ministerin Aigner die Zustimmung zur so genannten progressiven Modulation schmackhaft zu machen. Die führt zu einem Konkurrenzkampf der Regionen, den alle verlieren werden. Ostdeutsche würden gegen süddeutsche Milchviehbetriebe ausgespielt.

DIE LINKE fordert verlässliche und faire Bedingungen in der EU-Agrarpolitik bis 2013. Sowohl bei den Agrarsubventionen, als auch bei der Milchquote. Das gibt den ostdeutschen Betrieben Planungssicherheit und den süddeutschen Betrieben eine Zukunft in der Milchproduktion. In der nächsten Förderperiode brauchen wir eine an den ökologischen und sozialen Leistungen orientierte Agrarpolitik und eine regional verankerte Milchproduktion.“

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