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Olympia-Boykott hilft den Menschen in Tibet nicht

Pressemitteilung von Michael Leutert,

"Forderungen nach einem Boykott der Olympischen Spiele lehnt DIE LINKE ab", erklärt der Obmann für Menschenrechte der Fraktion DIE LINKE, Michael Leutert. "Eine solche Maßnahme würde die Fronten nur weiter verhärten und damit den Menschen in der Region Tibet schaden. Wir sollten stattdessen die Möglichkeiten zum Dialog nutzen, die die Olympischen Spiele bieten." Leutert weiter:

"Die Geschichte der Olympischen Spiele zeigt, dass mit einem Boykott nichts erreicht werden kann. Bereits während des Kalten Kriegs war er lediglich Ausdruck der Konfrontation ohne politische Folgen. Ein Boykott der Spiele in Peking bringt daher die Gefahr mit sich, dass die Bereitschaft der chinesischen Führung zum Dialog in Menschenrechtsfragen abnimmt.

DIE LINKE fordert, die kontraproduktive Debatte über einen Olympiaboykott zu beenden. Die Spiele in Peking haben bereits im Vorfeld einen internationalen Dialog über die Lage der Menschenrechte mit sich gebracht, dem sich die chinesische Führung nicht entziehen kann. In den nächsten Monaten wird sich diese Diskussion noch intensivieren. Wir sollten diese Möglichkeit nutzen, auf China Einfluss zu nehmen und dadurch den Menschen in der Region Tibet zu helfen."

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