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Mehr Studienanfänger gibt es nur ohne Studiengebühren

Pressemitteilung von Nele Hirsch,

„Die Hessische Entscheidung zur Abschaffung der Studiengebühren zu diesem Wintersemester leistet einen erheblichen Beitrag dazu, dass das Ziel einer Studierendenquote von 40 Prozent eines Altersjahrganges in greifbare Nähe gerückt ist“, so Nele Hirsch zu der heutigen Veröffentlichung des statistischen Bundesamtes zum Rekord von Studienanfängerinnen und Studienanfängern. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Auf den heutigen Zahlen sollte sich niemand ausruhen. Sie formulieren den eindeutigen politischen Auftrag, dass das Studium bundesweit gebührenfrei gemacht werden muss. Nur ohne Gebühren können sich mehr Studieninteressierte dazu entscheiden, ein Studium aufzunehmen.

Trotz der Rekordzahlen darf nicht übersehen werden, dass die Zahl der Studienberechtigten viel schneller wächst als die der Erstsemester. Die Bundesregierung muss deshalb bereits zum nächsten Semester eine erneute BAföG-Erhöhung auf den Weg bringen. Aufgrund der jahrelangen Verzögerung hinken die BAföG-Sätze trotz der Erhöhung in diesem Semester schon wieder deutlich hinter dem gestiegenen Bedarf hinterher.

DIE LINKE fordert die Bundesregierung darüber hinaus dazu auf, für mehr Qualität im Studium zu sorgen. Wenn Studienanfänger aus überfüllten Seminaren fliegen, unzureichende Beratung bekommen und die hochschulpolitische Infrastruktur mangelhaft ist, verhindert das ein erfolgreiches Studium. Deshalb ist es höchste Zeit für einen gut ausgestatteten zweiten Hochschulpakt, der nicht nur für mehr, sondern auch für bessere Studienplätze sorgt."

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