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Mehdorn dreht am Börsenrad

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

"Die Fahrpreiserhöhungen sind ein Schlag ins Gesicht der Bahnkunden. Dafür gibt es keinen vernünftigen betriebswirtschaftlichen Grund. Die Bahn fährt ordentliche Gewinne ein", kommentiert Dorothée Menzner die von der Konzernleitung ankündigte Verteuerung der Tickets um durchschnittlich 3,9 Prozent zum 14. Dezember. Die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE sieht einen anderen Grund für die Preiserhöhungen:

"Letzten Endes handelt es sich um ein Geschenk an potenzielle Investoren. Bahnchef Mehdorn dreht am Börsenrad. Die Bahn verabschiedet sich im Zuge der Kapitalprivatisierung völlig vom Prinzip der Kundenorientierung und hat künftig allein die Rendite für die Aktionäre im Blick. Der eigentliche Sinn eines Verkehrsunternehmens gerät damit unter die Räder.

Wozu der neue Bedienzuschlag von 2,50 Euro dient, der bei Fahrkartenkäufen am Schalter künftig zu entrichten ist, ist ebenfalls durchsichtig. Er soll Fahrgäste dazu bringen, sich ihre Tickets künftig selbst am Automaten zu ziehen und so einen Teil des Personals im Service-Bereich überflüssig machen. Die dort Beschäftigten sind ab sofort also "Angestellte auf Abruf"."

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