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Malta: Tod von Journalistin lückenlos aufklären

Pressemitteilung von Fabio De Masi,

„Der entsetzliche Tod von Daphne Caruana Galizia muss lückenlos aufgeklärt und die Drahtzieher bestraft werden. Wir können nicht tolerieren, dass Journalisten mitten in der EU ermordet werden. Den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen gehört mein Mitgefühl“, erklärt Fabio De Masi, Europaabgeordneter und künftiger Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE sowie stellvertretender Vorsitzender des 'Panama Papers'-Untersuchungsausschusses des Europäischen Parlaments (PANA), mit Blick auf den tödlichen Autobomben-Anschlag auf eine maltesische Anti-Korruptions-Journalistin. De Masi weiter:

„Nicht nur Malta, auch Deutschland ist laut Bundeskriminalamt ein Paradies für Geldwäsche. Die Bundesregierung muss endlich ihre Blockade gegen harte Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche-Mafia, von Steuertricks, Korruption sowie Terrorfinanzierung aufgeben. Wir brauchen öffentliche Register der wahren Eigentümer von Unternehmen und Stiftungen, ein Unternehmensstrafrecht einschließlich des Entzugs der Geschäftslizenz von Banken bei wiederholter Beihilfe zur Steuerhinterziehung, die Aufnahme schwerer Steuerdelikte in den Vortatenkatalog und zentrale Immobilienregister. Dies sind wir Daphne Caruana Galizia schuldig.“