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Mainzer Bahnchaos ist hausgemacht

Pressemitteilung von Thomas Lutze,

„Diesmal kann die Bahn den schwarzen Peter nicht den Zulieferern zuschieben, denn das Chaos am Mainzer Hauptbahnhof ist hausgemacht“, erklärt Thomas Lutze, Mitglied im Verkehrsausschuss für die Fraktion DIE LINKE, zu den Zugausfällen auf der Strecke von Mainz nach Worms, die voraussichtlich bis Ende August gehen werden und Mainz streckenweise vom Fernverkehr abschneiden. Lutze weiter:

 

„Auch im sensiblen Bereich der Stellwerke hat die Bahn jahrelang am Personal gespart und notwendige Neueinstellungen vor sich hergeschoben. Die Folge sind eine Überalterung der Belegschaft, Millionen aufgelaufene Überstunden und eine gerade in der Urlaubszeit zu dünne Personalreserve. Ein Problem wie derzeit in Mainz war daher nur eine Frage der Zeit.Angesichts von 180.000 weiteren Mitarbeitern, die in den nächsten Jahren aus Altersgründen aus dem Unternehmen ausscheiden werden, sollte die Bahn lieber heute als morgen ein schlüssiges Personalkonzept vorlegen. Ohne massive Neueinstellungen drohen bundesweit Mainzer Verhältnisse. DIE LINKE fordert den Bund als Besitzer der Deutschen Bahn auf, seiner Verantwortung gerecht zu werden und dafür zu sorgen, dass mindestens die für den reibungslosen Betrieb notwendigen Investitionen vorgenommen werden.“

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