Zum Hauptinhalt springen

Lohnbremsen weg, Investitionen rauf

Pressemitteilung von Klaus Ernst,

„Die OECD stellt fest: Die niedrigen staatlichen Investitionen in Deutschland gefährden ein nachhaltiges Wachstum und die private Nachfrage dürfte wichtigster Wachstumsmotor bleiben. Daraus sollte die Bundesregierung politischen Handlungsbedarf ableiten", sagt Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den heute veröffentlichten OECD-Wachstumsbericht für Deutschland. Ernst weiter:

„Tragende Säule für eine starke Binnennachfrage ist die Lohnentwicklung. Laut OECD haben viele Niedrigeinkommenshaushalte in den letzten Jahren nicht von Wirtschaftswachstum und Investitionstätigkeit profitiert. Das heißt, der Mindestlohn muss zügig angehoben werden, außerdem brauchen wir ein konsequentes Verbot des Missbrauchs von Werkverträgen und Leiharbeit.
Die Bundesregierung sollte sich außerdem zu Herzen nehmen, dass es entscheidend auf höhere Investitionen ankommt, um Produktivität und Lebensstandard zu steigern. Die schwarze Null ist ökonomischer Unfug und muss endlich aufgegeben werden. Mit mehr Investitionen und höheren Löhnen könnte auch der riesige Leistungsbilanzüberschuss auf ein erträgliches Maß schrumpfen.“

Auch interessant