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Laufzeitverkürzung ist das Gebot der Stunde

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

"Laufzeitverlängerungen von 10-15 Jahren führen in eine energiepolitische Sackgasse. Das ist Energiepolitik von gestern", kommentiert Dorothée Menzner, energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Ankündigung der Bundesregierung, den Atomausstieg um weitere 10-15 Jahren aufschieben zu wollen. Menzner weiter:

"Die schwarz-gelben Atompläne entbehren jeglicher fachlicher Grundlage und sind gefährlich. Seit Jahren wird in Deutschland mehr Strom produziert als verbraucht. Auch das Umweltministerium musste erst kürzlich seine Prognose für erneuerbare Energien von etwa 30 Prozent Anteil an der Energieerzeugung auf knapp 40 Prozent bis 2020 nach oben korrigieren. Laufzeitverkürzungen, also ein beschleunigter Atomausstieg, wären daher das Gebot der Stunde.

Durch den rot-grünen Atomkonsens wurden vor zehn Jahren die AKW-Sicherheitsstandards eingefroren. Deutsche Atommeiler hinken daher dem Stand der aktuellen Sicherheitstechnologie meilenweit hinterher. Wer Laufzeitverlängerungen von bis zu 15 Jahren fordert, also den Weiterbetrieb technisch veralteter AKWs bis 2040 ermöglicht, handelt unverantwortlich."

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