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Kundus-Bombardement war kein Betriebsunfall

Pressemitteilung von Christine Buchholz,

„Das Bombardement von Kundus war kein Betriebsunfall“, erklärt Christine Buchholz anlässlich des ersten Jahrestages der Bombardierung von zwei Tanklastwagen bei Kundus auf Befehl der Bundeswehr, bei der mindestens 142 Menschen starben. Die friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

Auch ein Jahr später gesteht die Bundesregierung die Schuld gegenüber den Familien der Getöteten nicht ein. Die geleisteten Zahlungen an die Familien sind unwürdig. In vergleichbaren Fällen wurden in Afghanistan 33.000 US-Dollar gezahlt. Die Verletzten bekommen keine kostenlose ärztliche Behandlung. Bis auf DIE LINKE lehnten alle Fraktionen im Bundestag eine Gedenkstunde für die Opfer der Bombardierung ab.

Täglich sterben afghanische Zivilisten und ausländische Soldaten in Afghanistan. Statt den Bundeswehreinsatz zu beenden, hat die Bundesregierung nach der Bombardierung in Kundus die Zahl der deutschen Soldaten erneut erhöht. Sie treibt den Krieg weiter voran. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Luftangriffe wie in Kundus wiederholen. Für DIE LINKE ist der sofortige Abzug der Bundeswehr die Voraussetzung für Frieden in Afghanistan.“

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