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Keine Luftkriegsspiele in der Kyritz-Ruppiner Heide

Pressemitteilung von Kersten Steinke,

Anlässlich mehrerer Petitionen aus der Kyritz-Ruppiner Heide zum „Bombodrom“, die am heutigen Mittwoch im Petitionsausschuss behandelt wurden, erklärt Kersten Naumann, Ausschussvorsitzende und Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE.:

Nachdem die sowjetische Armee jahrzehntelang die Bevölkerung in der Kyritz-Ruppiner Heide mit Tiefflügen malträtiert und Häuser und Höfe in Mitleidenschaft gezogen hat, will die Bundeswehr dieses Treiben nun bald zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges fortführen. Dabei könnte es auch ganz anders sein: Anfang der 90er Jahre kehrte vorübergehend Ruhe in der Gegend um Wittstock ein. Das Bombodrom schien der Vergangenheit anzugehören. Die Tourismusbranche wuchs und schuf neue Arbeitsplätze. Doch die Ruhe war trügerisch. Nun will die Bundesregierung wieder Luftkriegsspiele durchführen und das Areal als Abwurffläche für Waffen und Munition nutzen. Dass dies einen Fremdenverkehr ausschließt, ist offensichtlich. Deshalb möchte sich der Petitionsausschuss ein eigenes Bild von der Lage in der Region machen und eine Ortsbesichtigung Anfang Mai durchführen.

DIE LINKE. war von Anfang an gegen eine erneute militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide. Die Zukunft dieser Region liegt im Fremdenverkehr, im Natur- und Umweltschutz und in der Landwirtschaft - nicht im Bombodrom.

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