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Kein Zugang zu Wasser ist eine wesentliche Ursache für Hunger und Armut

Pressemitteilung von Hüseyin Aydin,

„Eine Milliarde Menschen hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Alle zwanzig Sekunden stirbt täglich ein Kind unter fünf Jahren an einfachen Erkrankungen wie Durchfall, verursacht durch verschmutztes Wasser. Fehlende Toiletten und ungenügendes Abwassermanagement sind die Ursache für vermeidbare Infektionskrankheiten“, so Hüseyin Aydin zum 15. Weltwassertag der Vereinten Nationen am 22. März 2008. Der Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Fraktion für DIE LINKE erklärt weiter:

„Eine Milliarde Menschen hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Alle zwanzig Sekunden stirbt täglich ein Kind unter fünf Jahren an einfachen Erkrankungen wie Durchfall, verursacht durch verschmutztes Wasser. Fehlende Toiletten und ungenügendes Abwassermanagement sind die Ursache für vermeidbare Infektionskrankheiten“, so Hüseyin Aydin zum 15. Weltwassertag der Vereinten Nationen am 22. März 2008. Der Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Fraktion für DIE LINKE erklärt weiter:

„Besonders auf dem Land und in armen Gebieten ist die Versorgung mit ausreichend sauberem Wasser nicht gewährleistet. Über 1,1 Milliarden Menschen sind weltweit betroffen. 2.6 Milliarden Menschen verfügen nicht über ausreichend sanitäre Einrichtungen. Das sind 40 Prozent der Weltbevölkerung. Betroffene können bei Krankheit keiner Erwerbstätigkeit nachgehen. Frauen und Mädchen sind zusätzlich von Wassermangel und fehlenden Toiletten betroffen, da sie nicht zur Schule gehen können, weil sie Wasser besorgen müssen oder weil dort keine getrennten Toiletten vorhanden sind.
Der Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht und Teil des Menschenrechtpakts für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, den auch Deutschland unterzeichnet hat. Es ist unteilbar mit dem Recht auf sanitäre Grundversorgung verbunden. Von dem UN-Millenniumsziel, die Anzahl der Menschen ohne Zugang zu Wasser und Abwasserentsorgung zu halbieren, sind wir weit entfernt.
Auch die deutsche Industrie ist für diese katastrophale Situation verantwortlich. So wird beispielsweise durch den Anbau von Biomasse für unsere Tanks das Grundwasser in Brasilien und Indonesien durch Agrargifte auf lange Zeit verseucht.“

DIE LINKE fordert die deutsche Regierung auf, sich verstärkt für die Wasserver- und entsorgung in den Ländern des globalen Südens einzusetzen.

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