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Kein Spielraum für DB-Subholding unter Renditedruck

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

Dorothée Menzner, die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, kritisiert scharf die Pläne, die Güterbahn Railion, den Fernverkehr und DB Regio in einer Holding zusammenzufassen, zu privatisieren und damit den gesamten Personen- und Güterverkehr der Deutschen Bahn AG dem Einfluss privater Investoren preiszugeben.

„Dass dies die Zustimmung der Aufsichtsratsvertreter der Bahngewerkschaften Transnet und GDBA gefunden hat, sofern dabei nur die Hälfte der Anteile privatisiert würde, ist ein neuerlicher Kotau der Gewerkschaftsführer vor Bahnchef Mehdorn.“ Für eine solche „DB-Roll“ unter Renditedruck gebe es keinen Spielraum. „Die Erträge im Fern- und Cargobereich sind spärlich, für Regionalzüge gibt der Bund den Löwenanteil des Geldes - mit Jahr für Jahr fünf Milliarden Euro für den DB-Nahverkehr würde der Bund die Rendite finanzieren.“

Mit dem Subholding-Modell sei ein massiver Arbeitsplatzabbau zu befürchten. „Und dem leisten die Gewerkschaftsvertreter im Bahn-Aufsichtsrat mit ihrer Zustimmung zum neuesten Mehdorn-Coup noch massiv Schützenhilfe.“ Im Interesse der Eisenbahner, der Kunden und der Steuerzahler dürften der Bahnchef und die Gewerkschaftsführung nicht länger schalten und walten, wie sie wollen.

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