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Kanzlerin darf Mindestlohn nicht länger aussitzen

Pressemitteilung von Jutta Krellmann,

"Immer mehr Mitglieder der Koalitionsparteien scheren aus dem Block der Mindestlohnverhinderer aus – und das ist auch gut so. Nun sollte auch Angela Merkel ihre Strategie des Aussitzens aufgeben. Die Kanzlerin darf nicht warten, bis auch der letzte Hinterbänkler umgeschwenkt ist, sie muss jetzt handeln. Für die vielen Menschen, die zu Niedrig- und Niedrigstlöhnen beschäftigt sind, zählt jeder Monat", so Jutta Krellmann zur Forderung des CSU-Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein nach Einführung eines allgemeinen Mindestlohns. Die Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Arbeit und Mitbestimmung weiter:

"Die Kanzlerin muss sich entscheiden: Will sie beim Thema Mindestlohn weiter gegen die übergroße Mehrheit der Bevölkerung regieren und dabei auch in den eigenen Reihen immer mehr an Rückhalt verlieren? Oder folgt sie endlich den vernünftigen Argumenten, die für eine allgemeine Lohnuntergrenze sprechen? Sowohl ökonomisch wie sozialpolitisch ist ein gesetzlicher Mindestlohn längst überfällig.

DIE LINKE fordert einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro in der Stunde. Die in den meisten europäischen Ländern gestiegenen Lohnuntergrenzen bestätigen uns in unserem Ansatz: Ein Mindestlohn muss ein sozio-kulturelles Existenzminium ohne staatliche Zuschüsse gewährleisten."

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